3 Gründe warum Yoga dein befreites Sein unterstützt

Seit gut 7 Jahren praktiziere ich nun Yoga.

Ursprünglich fing ich damit an aus einer puren ‚Not‘ heraus: Mein Knie und Hüfte machten mir solche Probleme, dass ich nur noch schwer ohne Schmerzen laufen konnte (und das mit 20 Jahren!).

Mir wurde damals schmerzlich bewusst: Ich musste etwas tun.

Meine Schmerzen kamen nicht von Übergewicht oder weil ich unsportlich war. Ich war einfach nie besonders flexibel gewesen und hatte mich über Jahre im Schwimm-Leistungssport kaum gedehnt, was sicher nicht besonders positiv mit eingewirkt hat.

So war ich immer vor Sportarten wie Yoga zurückgeschreckt – denn ich könnte mich ja blamieren mit meinen absolut verkürzten Muskeln und meiner Unbeweglichkeit..

Doch nun war der Zeitpunkt gekommen, an dem kein Platz mehr für diese Ausreden und Ängste blieb – mein Körper zeigte mir deutlich, dass ich etwas verändern musste.

So fing ich erstmal an mit einer DVD für mich ganz allein hinter verschlossenen Türen mit sehr leichten Yoga-Positionen, die für mich damals aber absolut ausreichend waren.

Schnell bemerkte ich Ergebnisse – schon kleine Übungen und nur 20 Minuten tägliche Yoga-Praxis haben wahnsinnig viel bewirkt! Da fiel es mir leicht, ‚dran‘ zu bleiben und weiter zu machen. Schon bald ging ich auch zu meiner ersten Yoga-Stunde – die Angst davor, mich zu blamieren, wurde kleiner und kleiner, weil ich spürte, wie gut es mir und meinem Körper tat.

Trotzdem: Ich bin nie zur richtigen ‚Yogini‘ geworden, die sich vegan ernährt und ihre Beine hinter ihrem Kopf verschränken kann. Generell lasse ich mich ja nicht so gerne in solche Schubladen stecken. 😉 Ich bin auch nicht ‚Befürworterin‘ eines bestimmten Yoga-Stils.

Ich mache heute nach wie vor Yoga meist für mich alleine, genieße es aber auch ein paar Mal im Monat zu einer geleiteten Yoga Stunde zu gehen für neue Ideen und vor allem auch Korrekturen meiner Positionen. Mein Umfeld nehme ich in diesen Stunden kaum noch wahr: Es geht ja schließlich um mich und meinen Körper. Da sind Vergleiche absolut fehl am Platz.

Aufgrund meiner eigenen Yoga-Geschichte möchte ich dir drei sehr gute Gründe mitgeben, warum Yoga dir gut tut und warum es zu deiner inneren Freiheit beiträgt:

  1. Du schenkst deinem Körper die achtsame, liebevolle Aufmerksamkeit, die er braucht und stärkst dadurch deine Beweglichkeit und dein Körperbewusstsein. Daher tust du dir, deinem Körper und insgesamt auch deiner Gesundheit etwas Gutes mit sanften Yoga-Übungen.

  2. Durch sanfte Bewegungen und Dehnungen im Einklang mit deinem Atem bringst du stecken gebliebene (Gefühls-)Energien wieder in den Fluss und lässt damit angestaute Emotionen los.

    Dein Körper ist eine super Brücke zu deiner Gefühlswelt, die du daher im Yoga sehr gut nutzen kannst, um dir innerlich mehr Leichtigkeit und Ruhe zu schaffen.

  3. Yoga hat für mich nichts mit Ehrgeiz und ‚Verbesserung‘ zu tun, sondern vielmehr mit Achtsamkeit mir selbst und meinem Körper gegenüber. Es ist wie Meditation in Bewegung, die den Kopf runterfährt, dich mehr in den Moment und damit zu mehr zu deiner inneren Ruhe bringt.

Genau deshalb bringe ich auch in meinen Retreats meist eine morgendliche Yoga-Stunde mit ein. Sie ist als Unterstützung deiner Herzöffnung gedacht – nicht, um deinen Körper ‚aufs nächste Level‘ zu bringen. Bei meinen Retreats geht es um deine Verbindung mit deiner tiefen, inneren Essenz – der achtsamen Umgang mit deiner Gefühlswelt ist ein wichtiger Bestandteil dieser Reise, der durch das morgendliche Yoga optimal unterstützt wird.

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