5 Gründe warum der achtsame Kontakt mit Natur deine innere Ruhe unterstützt

Ob es nun das weite Meer ist, die drängenden Bergketten, der farbenfrohe Sonnenuntergang oder einfach ein Schmetterling, der sich auf die nächste Blume setzt – achtsam in der Natur zu sein hat eine ganz besondere Wirkung auf uns und unterstützt uns dabei, innere Ruhe zu entwickeln aus unterschiedlichen Gründen.

  1. Die Natur zeigt uns tagtäglich einfache Lebendigkeit mit allem was dazu gehört: Licht und Schatten, Leben und Tod, Aufblühen und Absterben. Und erinnert uns so an unsere eigene Lebendigkeit, die vollkommen im Einklang mit der Natur ist – dem konstantem Wandel unterworfen und Gegensätzlichkeiten in sich vereinend. Und dass das völlig in Ordnung ist.

  2. In der Natur sind wir umgeben von natürlicher Stille – und werden so auch im Innen ganz still. Das bewusste Sein in der Natur hat daher eine beruhigende Wirkung, ist wie Meditation, indem es uns herausholt aus dem Probleme-sehenden Kopf ins einfache Sein mit dem, was ist.

  3. Die Stille der Natur lädt uns zugleich zur wachsamen Beobachtung ein: Alles um dich herum nimmt seinen natürlichen Lauf, ohne dass du etwas tun musst. Die Dinge bleiben von selbst im Fluss – eine Erkenntnis, die du öfter Mal in deinen eigenen Lebenssituationen wachrufen solltest.

  4. Natur führt uns eindrucksvoll die Fülle vor Augen, die uns jeden Tag umgibt, auch wenn wir sie häufig in unserem Alltag nicht zu sehen vermögen. Sie erinnert uns an die Verbundenheit von allem, was ist. Alles ist eins und fließt in perfekter Harmonie – genauso wie wir und unser Leben.

  5. Das Sein in der Natur erweitert unsere Perspektive und lehrt uns Demut. Denn wenn wir all die Wunder um uns herum realisieren, die große ganze Magie des Lebens, die hier jeden Tag am Werk ist, so verstehen wir, dass unsere eigenen ‚Probleme‘ und Konflikte im Vergleich winzig klein sind – und schon bald keinen mehr interessieren werden.

    Unser gedankenkreisender Kopf tut manchmal so, als ob er (du) Zentrum des Weltgeschehens (b)ist. Diese Illusion gilt es zu erkennen und zur Einfachheit des Seins zu erwachen – die Natur hilft uns dabei.

Die Natur eilt nicht und dennoch wird alles erreicht.“ (Laozi)

Ich bin immer schon gerne in der Natur gewesen – nicht etwa weil ich viel faktisches Wissen besaß oder viele ‚outdoor skills‘ hatte, sondern weil ich von je her fasziniert war vom Anblick einfacher Natürlichkeit und vom einfachen, ruhigen Fluss des Lebens. Es ist diese tiefe Wertschätzung der puren Lebendigkeit, die mich immer wieder aus meinem manchmal schweren Kopf geholt hat – das ist ganz besonders das Meer, aber auch der Wald oder weite Blumenwiesen.

Mit meiner freiberuflichen Wanderreiseleitung kam dann die letzten Jahre faktisches Wissen über die Natur dazu.

Und beides vereine ich in meinen achtsamen Naturwanderungen, die ich hier in der wunderschönen Westalgarve leite, und die ich auch in meinen naturnahen, achtsamen Retreats einbinde.

Meiner Meinung nach können wir sehr viel von der Natur lernen, wenn es darum geht, einfach zu sein, bewusst mit dem, was ist. Im Einklang mit dem Leben.

Was bedeutet in der Natur sein für dich?

Nimmst du dir bewusst Zeit, um in der Natur zu sein?

An welchen Naturplätzen bist du am liebsten?

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